Hillwalking/Rockclimbing/Caving in Burren




Wenn man Irland untertags kennen lernen möchte, dann muss man Caving betreiben. Mir wurde spätestens klar, dass Caving sicherlich nicht nur ein Höhlenspaziergang ist, als ich mit der Ausrüstung - Caving-Overall, Gummistiefel, Helm sowie Lampe - vertraut wurde. Aber das war erst der Anfang...
Der Eingang unserer Höhle war gerade einmal so groß, dass ein Mensch auf allen Vieren kriechend bzw. robbend hindurch passt. Nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dort rein zu kriechen, aber, was soll's, wenn man sich schon in den Anzug gezwängt hat. Nachdem meine Gruppe mit Ceillan und vier weiteren Studierenden und Outdoor-Pursuite-Club-Member die ersten vier Meter durch den menschengroßen Tunnel - Hüftumfang und nicht Körpergröße - gekrochen sind, waren wir offiziell in der Höhle.
Die unterirdischen Gänge waren zumeist aber auch nicht breiter als einen Meter und in den nächsten 45 Minuten folgten noch mehrere Schächte, durch die man sich "hindurch zwingen" musste. Wir wateten durch einen unterirdischen Fluss, das Wasser teilweise bis zu den Knien und trotz Gummistiefel, die nur zum Schutz dienten, sind wir nass geworden.
Auf alle Fälle wimmelt es in dieser Höhle nur so von atemberaubenden Stallagniten und Stallaktiten (siehe Fotos) und ich freue mich, dass ich dieses außergewöhnliche Untertag-Erlebnis miterleben durfte.