Freitag, Oktober 06, 2006

Sightseeing-Trip in Killaloe

Killaloe ist ein Zentrum für Wassersport, wo sich zahlreiche Skipper von Kabinenkreuzer treffen. Neben einer Menge von Bootsverleihern haben sich hier Restaurants, Pubs und Läden angesiedelt. Das Killaloe Heritage Centre, im Gebäude der Touristeninformation, informiert über die Geschichte der Gegend. Claudia und ich haben jedoch lieber Stöbern im Souvenir-Shop und danach Kaffeetrinken zusammen mit Kosten eines picksüßen Apple-Pie vorgezogen.

Das Städtchen liegt unweit von Limerick und besitzt sogar eine Kathedrale, namens St. Flannan's Cathedral, die anstelle eines älteren Gotteshaues errichtet wurde (siehe Foto ganz rechts oben). Das romanische Portal der Kirche wurde in den Bau eingezogen. Daneben steht ein außergewöhnlicher Stein mit einer Wikiniger Inschrift, die möglicherweise übersetzt lauten kann: http://www.wickie.ch/lied/gross.mp3.

Freitag, September 29, 2006

International Students Party

Limerick: My Ireland Home Town

Im Ausland wird der Name Limerick vor allem mit den berühmten fünfzeilien Spottversen in Verbindung gebracht, kaum jedoch mit der drittgrößten irischen Stadt im Südwesten des Landes. Trotzdem habe ich den Weg in diese Stadt mit 86.998 Einwohner (Stand 2002) und den größten Fluss Irlands gefunden. Der Shannon River durchfließt die Stadt und mündet hinter Limerick in den Atlantik.

Limerick ist ein Verkehrsknotenpunkt, da neben mehreren Hauptdurchgangsstraßen der internationale Flughafen Shannon Airport nur 24 km entfernt ist. Die bekannteste touristische Attraktionen ist das "King John’s Castle" (siehe Foto oben rechts). In den letzten Jahrzehnten konnte durch die Ansiedelung moderner Industriezweige, z.B. der internationale Computerhersteller Dell, die Bedeutung Limericks als Industriestandort vergrößert werden.

Hier sieht man die Hauptstraßen der Stadt, O'Connell und William Street, wo man auch noch etliche ansehliche georgianische Wohnhäuser finden kann. Außerdem fahren die Iren ebenso wie die Engländer auf der linken Straßenseite, was für mich beim Überqueren der Straße durchaus gewöhnungsbedürftig sein kann, da ich immer noch auf die falsche Seite schaue.

Am Abend in den örtlichen Pubs kann es vorkommen, dass man öfters als sonst wo Musik von den Cranberries hört. Die populäre irischen Rockgruppe rund um Dolores O'Riordan stammt nämlich aus Limerick. Einer ihrer erfolgreichsten Songs aus dem Jahr 1995, "Zombie" vom Album "No Need To Argue", handelt vom Konflikt zwischen Irland und England (Eine Hörprobe gibt es unter http://www.cranberries.com/listen/samples.html).

Sonntag, September 24, 2006

Sightseeing-Trip to Cliifs of Moher

Die "Cliffs of Moher" sind eines der meistbesuchten Naturwunder an der Küste Irlands und dürfen natürlich in keinem Besichtigungsprogramm fehlen. Deswegen war diese Attraktion gleich der Anziehungspunkt am ersten Wochenende in Irland. Zwischen 120 und 200 Meter ragen gewaltige Steinfelsen aus dem Meer.

Selbst nelbelverhangen oder eben sturmgepeitscht gehören die "Cliffs of Moher" im Westen des Landes, südlich der Galway Bay, sicherlich zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten. Gute acht Kilometer ziehen sich die Klippen hin und Claudia und ich haben natürlich einen Blick in die schwindelerregende Tiefe gewagt. Leider war beim diesem Wetter kein Blick über den Atlantik nach Amerika möglich.

Fáilte! - Welcome!

Es grünt so grünt ... Irlands, nicht Spaniens Blüten sollten eigentlich im Mittelpunkt dieses berühmten Liedes stehen. Die Farbe Grün in allen seinen Schattierungen dominiert dieses Land, in welchem ich mich seit Mitte September befinde.

Einfärbig wäre jedoch auf Dauer ziemlich fad und so findet man häufig bei den irischen Häusern knallig-bunte Eingangstüren. Die Türen einer traditionellen Behausung laden in ein "Cottage" ein und wenn man die Iren kennen lernen möchte, geht man natürlich am besten in ein Pub. Das erste Wort, das man als Gast in der alten Landessprache, dem Gälischen, lernt, lautet "Fáilte", was soviel wie "Willkommen" heißt.

Und müsste ich alle meine ersten Eindrücke auf eine Kurzformel bringen, dann würde das natürlich wie folgt lauten: Irland ist gleich Guinness.

Freitag, September 15, 2006

Abgehoben, Gelandet und ...

Am Dienstagabend, den 12.September, bin ich zusammen mit Claudia Harrer, meiner Limerick-Kollegin, die an der Uni Graz Volkswirtschaft studiert, mit der aus Irland stammenden Billigfluglinie Ryanair von Salzburg Richtung Dublin abgehoben.

Jedoch sind wir erst in den frühen Morgenstunden am 13.September in der irischen Hauptstadt gelandet, da die Maschine wegen technischer Probleme eine Verspätung von zwei Stunden hatte. Auch wenn es dann schon zwei Uhr früh war, sind wir auf ein Begrüßungsbier in einem noch geöffneten Pub gelandet.

Nach ein paar Stunden Schlaf haben wir bereits Dublin (leider) wieder verlassen und sind weiter zu unserem eigentlichen Ziel nach Limerick gereist. Zur Zeit wohne ich bei einer äußerst netten irischen Gastfamilie und besuche einen Englisch-Kurs im Limerick Language Centre. Es geht mir sehr gut und ich bin auf alle Fälle gut angekommen.

Dienstag, September 05, 2006

Als Stipendiat in Alpbach

Ich kann nur jedem empfehlen, sich von Alpbach und vom Europäische Forum Alpbach selbst ein Bild zu machen. Für das nächste Jahr, unter dem voraussichtlichen Generalthema "Suche nach Neuem (Emergenz)", kann man sich für ein Stipendium unter www.alpbach.org wahrscheinlich wieder im Frühjahr 2007 bewerben.

Ich war sehr begeistert von der wundervollen Umgebung, dem überaus breit gefächertem Programm und den interessanten Begegungen. Darüber hinaus war ich überrascht, dass in Alpbach sehr viele Studierende aus Graz vertreten waren. Unten sieht man ein Gruppenfoto der Stipendiaten mit den Präsidenten, Erhard Busek vom Europäischen Forum Alpbach und Christoph Leitl von der Wirtschaftskammer Österreich.

Montag, September 04, 2006

Angela's Ashes in Limerick

The #1 bestseller and winner of the Purlitzer Prize "Angelas's Ashes" from Frank McCourt takes place in Limerick.

" ... When I look back to my childhood I wonder how I survived at all. It was, of course, a miserable childhood: the happy childhood is hardly worth your while. Worse than the ordinary miserable childhood is the miserable Irish childhood, and worse yet is the miserable irish Catholic childhood. ..."

Samstag, September 02, 2006

A place to be - Alpbach

Seit 17. August befinde ich mich in der atemberaubenden Bergwelt Tirols und zwar in Alpbach. Alpbach liegt auf ungefähr 1.000 m Seehöhe unweit von Brixlegg und ist zum einem Luftkurort und um zum anderen auch eines der schönsten Blumendörfer Österreichs. Nicht zu vergessen ist, dass alljährlich und heuer bereits zum 62-mal Alpbach zum Kongressort wird, und daher in manchen Kreisen auch als "Denkerdorf" bezeichnet wird. "Die Suche nach Gewissheit und Sicherheit" in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft steht im Mittelpunkt des diesjährigen Europäischen Forums Alpbach unter der Präsidentschaft von Vizekanzler a.D. Dr. Erhard Busek.

Drei Nobelpreisträger, drei EU-Kommissare, Präsidenten und Ministerpräsidenten aus Mittel- und Südosteuropa, acht österreichische Bundesminister, verschiedene Oppositionspolitiker, zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und renommierte Wissenschaftler loten das erwähnte Generalthema unter ganz unterschiedlichen Gesichtspunkten aus. Bis zum 2.September kommen rund 2.500 Wissenschaftler, Wirtschaftsexperten, Politiker, Medienvertreter, Studenten und engagierte Bürger aus 59 Nationen im Tiroler Bergdorf Alpbach zusammen. Und so habe ich am Sonntag, den 27.August, bei den Politischen Gesprächen unter anderem auch EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner getroffen.

Donnerstag, August 31, 2006

Xavier Naidoo Konzertkarten

Ich haben zwei Karten für das Konzert Xavier Naidoo am 1.September im Schwarzl Freizeitzentrum - Graz/Unterpremstätten bei der Antenne Steiermark gewonnen.

Da ich leider selber nicht hingehen kann, möchte ich die Konzertkarten (nach Rücksprache mit dem Antenne-Marketingleiter ist dies möglich) an die-/denjenigen weitergeben, die/der am schnellsten einen originellen Grund nennen bzw. posten kann, warum gerade sie/er das Xavier Naidoo Konzert besuchen möchte.

Sonntag, August 27, 2006

The spirit of Alpbach

In den unzähligen äußerst interessanten Seminaren, Sympiosen, Vorträgen, Diskussionen, Workshops, Arbeitskreisen und Kamingesprächen ist in Alpbach immer wieder vom Geist Alpbachs die Rede.

Die Suche nach dem "Spirit of Alpbach" wird in den Abendenstunden auf den unzählig stattfindenden Empfängen, wo Nationalbank, Wirtschaftskammer oder Alcatel sowie andere Firmen um ein Sponsorship wettern, fortgesetzt.

Die Presse vom 31.August 2006 hat es unter der Headline "Ein Kongressdorf in Partylaune - Wo und wie die Teilnehmer des Forums Alpbach die Abende verbringen" sehr gut auf den Punkt gebracht.

Da heißt es unter anderem: "... Beinahe täglich kann man sich bei den informellen Abendenessen zwischen Staatspräsidenten und jungen Studenten um Schnitzel anstellen ...".

Samstag, August 12, 2006

In einem Monat ist es soweit

... genau heute in einem Monat werde ich schon in Limerick sein.

Hier sieht man die "grüne Insel" auf einem NASA-Satellitenfoto und bald kann ich persönlich den folgenden Fragen nachgehen:

  • Wieso ist das Kleeblatt irisches Nationalzeichen?
  • Wer gilt als "Vater" der irischen Republik?
  • Warum schmeckt das Bier im Pub so gut?
  • Was ist der "Fußweg der Riesen"?

Sonntag, August 06, 2006

to keep in touch - im Kontakt bleiben

Die beste Möglichkeit über längere Distanzen und mit Hilfe des Internets in Kontakt zu bleiben bietet sicherlich die Internet-Telefonie, beispielsweise Skype.

220. The number, in thousand, of new users to register every day on the web-based phone service Skype in the first quarter of 2006. (source: International Herold Tribune)

Für alle, die mit mir skypen wollen, mein Benutzername lautet: guentherkainz1978.


Ich freue mich auf jede Kontaktaufnahme!

Mittwoch, August 02, 2006

Irland lässt grüßen ...

An Irishman's Philosophy

There are only two things to worry about
either you are well or you are sick
If you are well
there is nothing to worry about
But if you are sick
there are only two things to worry about
either you will get well or you will die
If you get well
there is nothing to worry about
but if you die
there are only two things to worry about
Either you will go to heaven or hell
If you go to heaven
there is nothing to worry about
But if you go to hell
you'll be so damn busy shaking hands with friends
you won't have time to worry!

Mittwoch, Juli 12, 2006

Iren sind die reichsten Europäer

Langsam aber doch kann ich mich auf meinen Irland-Aufenthalt einstimmen. Genau heute in zwei Monaten befinde ich mich bereits in Limerick, genau heute habe ich mir in der Buchhandlung einen Baedeker-Reiseführer über Irland gekauft und genau heute habe ich in der Tageszeitung "Die Presse" folgendes gelesen:
  • Die Bank of Ireland hat die Vermögenslage der Iren mit jenen von acht anderen Industriestaaten verglichen. Das Ergebnis: Nur die Japaner haben pro Kopf mehr Vermögen zur Verfügung als die Iren. 30.000 der rund vier Millionen Iren sind sogar Millionäre.
  • Allerdings warnt die OECD das Irlands florierender Immobilensektor zusammenbrechen könnte. (Quelle: Die Presse vom 12.07.2006)

Montag, Juli 10, 2006

VIVA ITALIA!

Als kleine Erinnerung an das gestrige Finalspiel Italien gegen Frankreich bei der Fußball WM 2006 in Deutschland ...

http://www.tonaz.altervista.org/zidane.html

Was hat "Zizou" bloß so wütend gemacht?

Einfach Link in neuem Fenster öffnen, Zidane bewegen ... drücken ... und foulen wie Zidane.

Mittwoch, Juli 05, 2006

Event: Deutsches Wort gesucht

Die Aktion "Lebendiges Deutsch" sucht ein treffendes deutsches Wort für "Event". Laut Duden ist es ein "besonderes Ereignis". Vorschläge werden bis zum 10.Juli 2006 auf der Internetseite www.lebendigesdeutsch.de unter "Wörter des Monats" entgegengenommen.

Initiator ist u.a. der Journalisten-Ausbildner Wolf Schneider. Die Aktion wendet sich nicht gegen alle Importe aus dem Englischen, wohl aber gegen das "Übermaß".

Im Juni war ein Wort für "Fast Food" gesucht worden. Die Jury entschied sich für "Schnellkost". (Quelle: ORF Teletext vom 05.07.2006)

Montag, Juli 03, 2006

Ab ins Finale

Fete Blanche

... too hot

Fete Blanche ist es einfaches Rezept: Es ist Sommer. Man veranstalte ein Sommerfest und gebe seinen Gästen den Dresscode "Ganz in Weiß" vor. Das Fest in Weiß gibt es am Wörthersee seit den siebziger Jahren als die mondänen Deutschen den Wörthersee als Monte Carlo der Alpen entdeckt haben. Am Samstag, den 1.Juli 2006, machte die Fete Blanche-Tour Station in der Grazer Thalia Bar. Das Original gibt es wieder am 27.Juli 2006 - wie gewohnt - rund um den Wörthersee www.feteblanche.at.

... too hot

Monika Schirmann und ich hatten das Vergnügen die Veranstaltung auf Einladung des österreichischen Privatsenders ATV zu besuchen. Das bedeutet mit silbern VIP-Tickets einen eigenen Eingang, gemütlich weiße Sofas in einem eigenen Bereich, freie Getränke, exklusive Live-Performance der Newcomerin Tara Rocks, Release der Fete Blanche-CD, Gratis-Roulette etc.

... too hot

Mein Resümee: Die Veranstaltung ist sicherlich gelungen, jedoch für meinen Geschmack ein wenig zu aggressive Marketingaktivitäten diverser Sponsoren und zu viele Fotografen und Kameras, die einem vor der Linse haben wollten. Auf alle Fälle die Farbe Weiß kann schon was!